Psychotherapie ist eine wissenschaftlich anerkannte Heilmethode, mit dem Ziel, seelische und körperliche Symptome und Leidenszustände (die unterschiedliche Ursachen und Erscheinungsformen haben können) zu behandeln und die Lebensqualität dadurch zu verbessern.
​Die personzentrierte Psychotherapie ist eine Therapieform der humanistischen Psychologie und wird oft auch Gesprächspsychotherapie oder klientenzentrierte Psychotherapie genannt.In der Personzentrierten Psychotherapie  wird dem “Erleben im Hier und Jetzt”, der passenden persönlichen Bedeutung dieses Erlebens und der therapeutischen Beziehung ein zentraler Stellenwert gegeben.
Folgende Haltungen und Arbeitsweisen der Psychotherapeutin, wie

  • Bedingungs- und bewertungsfreie Anerkennung und positive Wertschätzung
  • Einfühlendes Verstehen und Empathie
  • Echtheit und Kongruenz in der Begegnung

können zu einer heilsamen Veränderung führen. Es wird wieder möglich einen Zugang zu den eigenen Ressourcen (persönlichen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Stärken) zu finden, ihnen Ausdruck zu verleihen und sich als Person zu entwickeln.

 

Personzentrierte Psychotherapie kann hilfreich sein, um

  • Lebensübergänge (Trennung, Pensionierung, Schwangerschaft, berufliche Veränderung,…..), Krisen (Krankheit, Tod,..) und Konflikte erfolgreich zu bewältigen
  • Wege aus Depression, Angst, Panikattacken, Zwängen, Suchtverhalten und körperlich-seelischen Beschwerden zu finden
  • psychotisches Erleben zu bewältigen
  • mehr Lebensfreude  und Lebenslust zu erlangen
  • Impulse für eine gelingende Beziehungsgestaltung zu entdecken (auch im Setting der Paartherapie)
  • die Selbstakzeptanz und das Selbstbewusstsein zu stärken
  • einen gesunden Umgang mit Belastungen, Stress und Leistungsdruck zu entwickeln
  • Klarheit und Orientierung durch Selbsterfahrung zu erleben

Die Methodische Grundlage der Psychotherapie bildet das Gespräch. Der zusätzliche Einsatz von „kreativen Methoden“ kann aber  hilfreich sein, um Zugänge zum momentanen Erleben zu finden.